Exklusivinterview mit Jacques Hipplewith alias Richy Drombusch

 

 

Frage: Hallo Jacques! Vielen Dank, dass du dich zu diesem Interview bereit erklärt hast!

Jacques Hipplewith: Sehr gerne. Ich freue mich auf die Fragen!

 

Frage: Dann fangen wir doch auch gleich an. Erste Frage: Wo lebst du momentan?

Jacques: Ich lebe in den USA, genauer gesagt in Atlanta (Bundesstaat Georgia).

 

Frage: Welche Erinnerungen hast du an deine Zeit bei den „Drombuschs“?

Jacques: Ich erinnere mich sehr gerne an diese Zeit. Alle waren sehr freundlich zu mir. Es war das erste Mal überhaupt, dass ich an einem Filmset war. Besonders die Dreharbeiten in Darmstadt waren spannend.

 

Frage: Wie bist du zu der Rolle des Richy gekommen?

Jacques: Die Produzenten kamen an die amerikanische Schule an der mein Dad als Lehrer unterrichtete. Zu dieser Zeit ging ich in Hammersbach zur Schule. Die Leute suchten einen schwarzen, amerikanischen Jungen, der deutsch sprechen konnte. Mein Vater hat mich daraufhin angerufen und ich bin sofort mit dem Bus zum Casting gefahren. Außer mir haben noch 3 weitere Jungen vorgesprochen. Der Rest ist Geschichte!

 

Frage: Hast du deine Rolle gerne gespielt bzw. mochtest du Richy?

Jacques: Ich liebte es Richy zu spielen. Er war so süß und unschuldig – genau wie ich in diesem Alter.

 

Frage: Hast du dich gut mit deiner Film(stief)mutter Marion Kracht verstanden?

Jacques: Oh ja! Wir haben uns auch zwischen den Staffeln gesehen. Beispielsweise als sie in Hanau gespielt hat. Sehr nette Frau. Bei dieser Gelegenheit: Lieben Gruß an Marion!

 

Frage: Wie war die Zusammenarbeit mit Jan Harndorf (Daniel Drombusch)?

Jacques: Daniel und ich waren Freunde. Wir haben ständig Videospiele gespielt, uns Witze erzählt und einfach die Zeit der Dreharbeiten genossen.

 

Frage: Habt ihr heute noch Kontakt?

Jacques: Leider habe ich seit Jahren nicht mit ihm gesprochen.

 

Frage: Mit welchen Schauspielern hast du dich besonders gut verstanden?

Jacques: Ich kann keinen einzelnen nennen, da alle so freundlich und hilfsbereit waren. Günter Strack war so fantastisch – ich habe immer versucht meine Hände um seinen Bauch zu legen. Ich war sehr traurig als ich gehört habe, dass er gestorben ist. Witta Pohl hat mir sehr viel beigebracht und war immer für mich da. Mick Werup ist eine der witzigsten Personen die ich je kennen gelernt habe.

 

Frage: Hast du noch Kontakt zu einzelnen Schauspielern bzw. Mitgliedern des Produktionsteams?

Jacques: Leider habe ich seit Jahren mit keinem von ihnen gesprochen.

 

Frage: Hast du außer den „Drombuschs“ noch für andere Filme oder Serien vor der Kamera gestanden?

Jacques: Nein, „Diese Drombuschs“ waren bisher mein einziger Ausflug in diese Branche.

 

Frage: Was machst du heute beruflich?

Jacques: Ich arbeitete als Videospiel Techniker und besuche eine Computerschule.

 

Frage: Hast du vor, irgendwann wieder nach Deutschland zu kommen?

Jacques: Ich würde schon morgen kommen, wenn ich könnte! Ich liebe Deutschland!

 

Frage: Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Möchtest du deinen Fans noch etwas mitteilen?

Jacques: Danke für eure Liebe und Treue! Ich freue mich sehr über die Briefe und die Fotos, die ihr mir zuschickt. Ich werde niemals die wunderbaren Erfahrungen vergessen, die ich bei den „Drombuschs“ gesammelt habe. Es ist eine große Freude ein Teil einer so großen und beliebten deutschen Fernsehserie zu sein. Dann möchte ich ganz herzlich meine Freunde in Mittelbuchen grüßen – ich vermisse euch Jungs! Hoffe ich kann euch bald besuchen. Oh ja, und natürlich auch einen ganz besonderen Gruß an alle deutschen Freude und Fans der XBOX 360!

 

Die Interview führte: Marco Huber